Nachhaltigkeit als Experiment
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Nachhaltigkeit und Selbstversorgung als Experiment Teil 2

Experimente schauen anders aus…
Viel mehr als Bücher zu lesen oder ein paar Hörbücher zu konsumieren und ein paar Versuche im kleinsten Rahmen wurden es bisher nicht.

Meistens kommt ja bei großen Vorhaben das dazwischen, was man so Leben nennt… Nur in unserem Fall waren es leider eine ernsthafte Erkrankung und sonstiges Ungemach. Ein handfestes Herangehen an das Thema wurde also erstmal verhindert.
Dafür blieb genug Zeit die vor Arztterminen meist längere Wartezeit fürs Nachdenken zu nützen.

Es gab aber auch ein paar kleinere Low-Cost Versuche im Bereich der Selbstversorgung. Diese geben Anlass zur Hoffnung, aber gewähren auch einen Ausblick auf das Ausmaß des notwendigen Aufwandes.

Um es kurz zusammenzufassen: drei Hochbeete mit je 2×1 Meter ganz ohne technischem Equipment wie WLAN oder App oder sonstiges Firlefanz, sind sich ausgegangen. 
Besetzt wurden die Hochbeete mit Zucchini, Tomaten und Kohlrabi. Zusätzlich, weil schon vor 3 Jahren zum Spaß angelegt 5 m² Kartoffelacker.
Eines der Beete stand schon vom Anfang an im Visier der Nacktschnecken. Da nicht immer Zeit war,
diese zu sammeln waren die Verluste hoch. Hier gilt es für das nächste Jahr die beste Abwehrmethode zu finden.
Jetzt Richtung Sommerende kann folgendes Fazit gezogen werden:

Sommerernte Nachhaltigkeit als Experiment

Tomatenernte: ca. 10 kg  – einiges wurde eingekocht, der Großteil aber doch in kleinen Einheiten als Salat oder zur Jause verspeist.
Zucchini gibt es sogar mehr als genug. Momentan sind wir so bei 15 kg und es kommt noch genug nach.
Diese werden immer gleich verwertet. Ein paar Portionen haben wir für den Herbst-Winter als Vorsorge-Versuch in
verschiedenen Varianten haltbar gemacht.
Kohlrabi lassen sich noch bitten – aber eine Mahlzeit ging sich schon aus. Hoffentlich werden noch einige
folgen.
Die Kartoffeln sehen gut aus und versprechen 15 – 20 kg Ernte.


Diese Ernte wird auch in Bildern dokumentiert werden und auch das Ergebnis der Sommeraussaat.

Da es Tomatenpflanzen nur zu seltsam hohen Preisen zu erwerben gibt, werden noch mal Kohlrabi
sowie Feldsalat und etwas später Spinat angepflanzt.


Es folgt ein Post mit den Lehren, die man ziehen konnte und was zu tun ist, um den Aufwand zu minimieren werden.

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